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Annahme: Kleinste Teilchen als Grundbausteine aller Stoffe. Mit Hilfe der Vorstellung, dass alle Stoffe aus kleinsten Teilchen bestehen, können wir viele physikalische Beobachtungen erklären.
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Brownsche Molekularbewegung
Das solche winzigen Teilchen- man nennt sie Atome tatsächlich existieren,
konnte durch viele Beobachtungen bestätigt werden.
Allerdings sind diese Teilchen so klein, dass sie selbst mit den besten Mikroskopen nicht zu sehen sind.
Wie können uns deshalb nur vorstellen, wie Atome aussehen können, und damit
Atommodelle entwickeln, mit denen sich bestimmte Erscheinungen erklären lassen.
Keines der Atommodelle gibt jedoch genau an, wie die Atome wirklich aussehen. Jedes Modell ist nur eine Vorstellungshilfe.
Atome sind elastische, vollständig mit Masse gefüllte Kugeln. Sie sind unteilbar, besitzen Haftstellen und können sich zu Molekülen oder zu Festkörpern verbinden. Die Atome der verschiedenen Elemente sind unterschiedlich.
Mit diesem Kugelmodell lassen sich viele Erscheinungen aus der Wärmelehre erklären. Die Atome einer Flüssigkeit schwingen um ihre Ruhelage. Durch die Schwingungsbewegung benötigen sie mehr Platz, als wenn sie in Ruhe wären. Bei Erwärmung erhöht sich die Schwingungsenergie. Die Atome benötigen noch mehr Platz. Die Flüssigkeit dehnt sich aus.
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Grenzen des Kugelmodells:
Wollen wir elektrische Leitungsvorgänge erklären, so reicht dieses einfache
Kugelmodell nicht mehr aus. Es fehlt die elektrische Ladung.
Dazu musste die Daltonsche Kugelvorstellung verfeinert werden.
Die Atome sind kleine Kugeln aus positiv geladenem Stoff, in den so viel negativ geladene Elektronen eingebettet sind, dass die positive Ladung gerade neutralisiert wird. Die Atome können zusätzlich Elektronen aufnehmen oder Elektronen abgeben. Es entstehen negative und positive Ionen. In Metallen sind nach dieser Auffassung nicht alle Elektronen an die Atome gebunden, sondern zum Teil beweglich.
Versuch von Rutherford
Ernest Rutherford wollte das Thomsonsche Atommodell überprüfen (1911). Er beschoss dazu eine sehr dünne Goldfolie mit einem Strahl positiver Teilchen. Er untersuchte, unter welchem Winkel diese Teilchen gegen die Einfallsrichtung gestreut werden. Hierzu tastete er den Raum um die Goldfolie mit einem Leuchtschirm ab und zählte die Lichtblitze, die durch den Einschlag der gestreuten Teilchen entstanden.
Er erwartete, dass die Teilchen durch die Atome hindurchfliegen und kaum aus ihrer Richtung abgelenkt würden (wie durch einen Pudding). Die gleichmäßig über die Kugel verteilte positive Ladung würde die positiven Geschosse nur geringfügig ablenken. Doch das Resultat war gänzlich anders. Viele Teilchen gingen geradlinig hindurch, doch wurden bei allen Winkeln auch gestreute Teilchen beobachtet.
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Applet
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Das Rutherford- Experiment
Externer Link zu http://www.pk-applets.de/phy/rutherford/rutherford.html |
Jedes Atom besteht aus dem Atomkern und der Atomhülle.
Der Atomkern ist positiv geladen und enthält fast die gesamte Masse des Atoms.
In der Atomhülle bewegen sich die negativ geladenen Elektronen. Ihre Masse ist
etwa 2000 mal so klein wie die eines Wasserstoffatoms. Der Atomkern hat einen
Durchmesser von weniger als 3 mal 10-14 m, das ganze Atom aber etwa 10-9 m.
Das bedeutet dass das Innere eines Atoms praktisch leer ist.
Größenverhältnis: Erbse als Kern in 400 m Abstand (4 Fußballfelder) die Hülle.
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Die Erde hat einen Durchmesser von etwa 12.000 km sie wäre eine Kugel von 120 m Durchmesser.
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Die maximale Anzahl der Elektronen einer Schale beträgt z = 2 mal n2 (n = 1,2,.. 7)
(maximale Besetzung erfolgt nur bis Schale 4 ( N-Schale).
Mit dem Schalenmodell lässt sich auch die Lichtstrahlung erklären.
Thermische Anregung:
Durch Erwärmen wird die Molekularbewegung vergrößert. Stöße zwischen den Atomen heben die Elektronen auf höhere Bahnen.
Fotoanregung:
Die Energie auffallender Photonen hebt die Elektronen auf das
höhere Niveau (Fluoreszenz, Phosphoreszenz).
Elektrische Anregung:
In Gasentladungslampen treffen Ionen und Elektronen mit hoher Geschwindigkeit auf die Atome und werden dadurch angeregt.
An der Erzeugung sichtbaren Lichtes sind nur die äußeren Elektronen thermisch
optisch oder elektrisch angeregter Atome beteiligt.