Bohrsches Atommodell
Die kleinsten Teile eines Stoffes nennen wir Atome.
Das Atom besteht aus Atomkern und Atomhülle.
Sein Durchmesser beträgt etwa 10-9 m ( 1 / 1000.000.000 m.
Nahezu die gesamte Masse des Atoms ist im Atomkern konzentriert.
Der Kern besteht aus Protonen und Neutronen. Die Protonen sind elektrisch
positiv geladen. Die Neutronen sind elektrisch neutral.
Jedes Proton ist Träger einer bestimmten Elektrizitätsmenge, der
elektrischen Elementarladung.
Der Atomkern befindet sich im Mittelpunkt des Atoms und hat einen
Durchmesser von etwa 10-14 m ( 1 / 100.000.000.000.000 m).
Die Elektronen umkreisen den Atomkern auf verschiedenen Bahnen.
Sie sind elektrisch negativ geladen. Die Elektronenbahnen werden als
Elektronenschalen (oder kurz als Schalen) bezeichnet.
Jedes Elektron ist Träger der negativen elektrischen Elementarladung.
Die Elementarladung eines Protons hat den gleichen Betrag, jedoch ein
positives Vorzeichen:
Besitzt ein Atom genau soviel positive Protonen wie negative Elektronen,
so ist es elektrisch neutral.
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Atomaufbau:
Atomkern: Neutronen, Protonen
Atomhülle: Elektronen
Protonen sind elektrisch positiv.
Neutronen haben keine Ladung.
Elektronen sind elektrisch negativ.
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Das Kupferatom
Das Kupferatom verfügt beispielsweise über
29 Protonen,
29 Elektronen und
34 Neutronen.
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Das Atom ist elektrisch neutral, da seine positive und negative Ladung gleich groß sind. Die Elektronen umkreisen den Atomkern mit sehr hoher Geschwindigkeit
(ca. 2200 km/s). Trotz der geringen Masse des Elektrons entstehen wegen der hohen Geschwindigkeit aufgrund der Kreisbewegung große Fliehkräfte.
Gäbe es nicht die Anziehungskraft zwischen ungleichnamigen elektrischen Ladungen, so würden die Elektronen nicht auf ihrer Bahn um den Atomkern bleiben, sondern davonfliegen. Damit die Elektronen auf ihrer Bahn bleiben können, muss die elektrische Anziehungskraft genauso groß sein wie die Fliehkraft.
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Kräfte auf ein Elektron.
Die Zentrifugalkraft (Fliehkraft
ist genauso groß
wie die elektrische Anziehungskraft.
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Zusammenfassung
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Zwischen Atomkern und Elektronen herrschen elektrische Kräfte.
Ursache dieser elektrischen Kräfte ist die elektrische Ladung.
Gleichnamige Ladungen stoßen sich ab; ungleichnamige Ladungen ziehen sich an.
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Ionen und Ionisierung
Ein Atom kann mehrere Elektronenschalen haben. Die Elektronen der inneren
(kernnahen Schalen) sind in der Regel fest an den Atomkern gebunden.
Die Elektronen der äußeren Schale wegen des größeren Kernabstandes hingegen
weniger fest. Die Elektronen der äußeren Schale werden Valenzelektronen
genannt. Sie bestimmen das elektrische Verhalten eines Stoffes.
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Valenzelektronen.
Auf der äußeren Schale befinden sich drei Valenzelektronen
Aluminiumatom.
Kern : 13 Protonen, 14 Neutronen
Hülle: 13 Elektronen.
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Löst sich aus der Elektronenhülle eines neutralen Atoms ein Elektron,
wird dem Atom eine Elementarladung entzogen.
Das Atom erhält dadurch eine positive Überschussladung.
Es verliert dabei seine elektrische Neutralität und ist positiv geladen.
Solche Atome werden positive Ionen genannt.
Ein neutrales Atom kann auch zusätzlich Elektronen aufnehmen.
In diesem Fall überwiegt die negative Ladung.
Solche Atome werden negative Ionen genannt.
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Ein positives Ion entsteht durch Abgabe eines Elektrons.
Ein negatives Ion entsteht durch Aufnahme eines Elektrons.
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Spannungserzeugung durch Ladungstrennung
Nach diesen Vorüberlegungen ist es nun relativ einfach, die elektrische Spannung
zu erklären. Bekanntlich ziehen sich elektrische Ladungen unterschiedlichen Vorzeichens an (Hartgummi und Glasstab).
Allgemein kann man sagen:
Zwischen Ladungen unterschiedlichen Vorzeichens bestehen Kraftwirkungen.
Sie haben das Bestreben sich auszugleichen. Das heißt, die Atome möchten ihren
elektrisch neutralen Zustand wieder annehmen.
Bei der technischen Spannungserzeugung werden unter Energieaufwand die in jedem Stoff enthaltenen positiven und negativen Ladungsträger voneinander getrennt. Dadurch bilden sich zwei Pole aus. Am positiven Pol herrscht Elektronenmangel, am negativen Pol Elektronenüberschuss.
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