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Tabelle:
Säulendiagramm:
Die relativen Häufigkeiten für die einzelnen Augensummen weichen im Allgemeinen nicht sehr stark von den berechneten Wahrscheinlichkeiten ab. Voraussetzung ist natürlich eine entsprechend hohe Anzahl von Versuchen.
| Zufallsvariable |
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Wertetabelle einer Zufallsvariablen für den Wurf zweier Würfel, deren Augenzahl addiert wird.
Wird beim werfen mit zwei Würfeln jedem Ergebnis die Augensumme zugeordnet,
so entsteht die Zufallsvariable X.
Ordnet man nun jedem Wert dieser Zufallsvariablen ihre Wahrscheinlichkeit zu, so entsteht eine Wahrscheinlichkeitsverteilung (Wahrscheinlichkeitsfunktion).
Die Wahrscheinlichkeitsverteilung oder Verteilung der Zufallsgröße kann man durch eine Tabelle und ein Histogramm darstellen.
Tabelle:
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Wahrscheinlichkeits- verteilung |
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Funktionsdarstellung zum Beispiel werfen zweier Würfel, deren Augensumme gebildet wird.
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Mit Hilfe der Wahrscheinlichkeit möchte man z. B. bei Glücksspielen Aussagen über den zu erwartenden Gewinn bzw. Verlust machen. Es stellt sich die Frage: Welchen Gewinn pro Spiel kann man bei häufiger Durchführung erwarten?
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Der Betreiber des Spiels muss also mindestens einen Einsatz von 7 € pro Spiel verlangen, damit er keinen Verlust erleidet.
Die Auszahlungsbeträge oder auch Ausspielungen entsprechen der Zufallsvariablen
X mit den Werten: 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12
Nun betrachten wir das Spiel aus der Sicht eines Spielers, der pro Spiel 7 € Einsatz zahlen muss.
Für ihn berechnet sich der Gewinn aus:
Gewinn = Ausspielung - Einsatz.
Der Gewinn entspricht nun einer Zufallsvariablen, die wir Y nennen, also
Y mit den Werten: -5, -4, -3, -2, -1, 0, 1, 2, 3, 4, 5
Damit lässt sich nun der Erwartungswert für den Gewinn ermitteln.
Der Erwartungswert für einen Gewinn ist 0. Das bedeutet, auf lange Sicht gewinnt der Spieler nichts. Aber er verliert auch nichts. Die Chancen sind ausgeglichen.
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Erwartungswert von X |
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| Merke |
Ist E(X) > 0, so nennt man das Spiel günstig für den Spieler. Ist E(X) = 0, so nennt man das Spiel fair. Ist E(X) < 0, so nennt man das Spiel ungünstig (unfair) für den Spieler. |
Bemerkungen zum Erwartungswert:
Der Erwartungswert ist der zu erwartende Mittelwert von X in einer Reihe von Zufallsversuchen.
Während sich der Mittelwert - eine Größe aus der beschreibenden Statistik - auf die Vergangenheit bezieht, also auf Werte, die in einer Stichprobe tatsächlich aufgetreten sind, beschreibt der Erwartungswert eine Größe, die sich auf die Zukunft bezieht, also auf eine Größe, mit der auf lange Sicht zu rechnen ist.
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Wie beim Mittelwert gehört auch der Erwartungswert in vielen Fällen nicht zu den Werten die die Zufallsvariable X annehmen kann.
Auf dem Schulhof eines Berufskollegs findet trotz Verbotes hin und wieder ein interessantes Glücksspiel statt.
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Die wohl wichtigste Frage, die sich bei diesem Spiel stellt, ist die Frage nach den Gewinnaussichten. Dies möchten alle Schüler und Schülerinnen wissen, und zwar die, die spielen und die, die die Bank haben. Diese Frage lässt sich mit Hilfe der Wahrscheinlichkeitsrechnung beantworten.
Die Zufallsvariable X ist der Nettogewinn, das ist der an den Spieler auszuzahlende Betrag abzüglich des Einsatzes von 2 €.
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Zur Berechnung der Gewinnaussichten multipliziert man die Werte der Zufallsvariablen mit ihren zugehörigen Wahrscheinlichkeiten und addiert die Ergebnisse:
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| Übung |
Der Erwartungswert, bei dem oben vorgestellten Würfelspiel war E(X) = -1. Das Spiel ist also unfair. Wie hoch müsste der Einsatz für ein Spiel sein, damit man das Spiel als fair bezeichnen könnte? Die Auszahlungen bleiben vom Betrag her gleich: Fällt die gesetzte Zahl nicht, ist die Auszahlung 0 €. Fällt die gesetzte Zahl einmal, so ist die Auszahlung 2 €. Fällt die gesetzte Zahl zweimal, so ist die Auszahlung 4 €. Fällt die gesetzte Zahl dreimal, so ist die Auszahlung 6 €. Lösung |
| Übung |
Jedes Los gewinnt ! Bei der Abi - Abschlussfeier muss jeder der 50 Teilnehmer ein Los kaufen. Der 1. Preis hat einen Wert von 100 €, der 2. von 25 € und der 3. von 10 €. Jeder, der keinen dieser Gewinne bekommt, erhält einen Trostpreis in Höhe von 1 €. Wie teuer müsste ein Los sein, damit Einnahmen und Ausgaben überein stimmen? Jedes Los wird für 5 € verkauft. Der Erlös geht ans Friedensdorf. Wie groß ist der Erlös? Lösung |
| Übung |
Eine Urne enthält eine rote, eine schwarze und eine grüne Kugel. Es wird solange ohne zurücklegen eine Kugel gezogen, bis eine grüne Kugel erscheint. Wird die grüne Kugel im 1. Zug gezogen, so ist die Ausspielung 2 €. Wird die grüne Kugel im 2. Zug gezogen, so ist die Ausspielung 1 €. Wird die grüne Kugel im 3. Zug gezogen, so ist die Ausspielung 0 €. Wie hoch muss der Einsatz sein, damit es sich um ein faires Spiel handelt? Lösung |
| Übung |
Der Erwartungswert, bei dem oben vorgestellten Würfelspiel war E(X) = -1. Das Spiel ist also unfair. Wie hoch müsste der Einsatz für ein Spiel sein, damit man das Spiel als fair bezeichnen könnte? Die Auszahlungen bleiben vom Betrag her gleich: Fällt die gesetzte Zahl nicht, ist die Auszahlung 0 €. Fällt die gesetzte Zahl einmal, so ist die Auszahlung 2 €. Fällt die gesetzte Zahl zweimal, so ist die Auszahlung 4 €. Fällt die gesetzte Zahl dreimal, so ist die Auszahlung 6 €. |
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| Lösung: | |||
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| Übung |
Jedes Los gewinnt ! Bei der Abi - Abschlussfeier muss jeder der 50 Teilnehmer ein Los kaufen. Der 1. Preis hat einen Wert von 100 €, der 2. von 25 € und der 3. von 10 €. Jeder, der keinen dieser Gewinne bekommt, erhält einen Trostpreis in Höhe von 1 €. Wie teuer müsste ein Los sein, damit Einnahmen und Ausgaben überein stimmen? Jedes Los wird für 5 € verkauft. Der Erlös geht ans Friedensdorf. Wie groß ist der Erlös? |
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| Lösung: | |||
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| Übung |
Eine Urne enthält eine rote, eine schwarze und eine grüne Kugel. Es wird solange ohne zurücklegen eine Kugel gezogen, bis eine grüne Kugel erscheint. Wird die grüne Kugel im 1. Zug gezogen, so ist die Ausspielung 2 €. Wird die grüne Kugel im 2. Zug gezogen, so ist die Ausspielung 1 €. Wird die grüne Kugel im 3. Zug gezogen, so ist die Ausspielung 0 €. Wie hoch muss der Einsatz sein, damit es sich um ein faires Spiel handelt? |
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| Lösung: | |||
Mit Hilfe des dreistufigen Baumdiagramms und der Pfadregel errechnet man die Wahrscheinlichkeiten dafür eine grüne Kugel zu ziehen.
Wenn es sich um ein faires Spiel handeln soll, muss der Einsatz ebenfalls 1 € betragen. |