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Gleichungen und Ungleichungen bestehen aus zwei Termen, rechts und links vom Relationszeichen.
| Definition | Die Menge der Elemente x, die eine Gleichung bzw. Ungleichung zu einer wahren Aussage führt, heißt Lösungsmenge ( L ) oder Erfüllungsmenge. |
Gleichungen bzw. Ungleichungen lösen bedeutet somit "Bestimmen der Lösungsmengen".
| Definition | Die Menge, der die Elemente zur Erfüllung der Gleichung oder Ungleichung entnommen werden dürfen, heißt Grundmenge ( G ). |
| Definition | Die Menge, für die die mathematischen Terme, die in der Gleichung oder Ungleichung vorkommen, definiert sind, heißt Definitionsmenge ( D ). |
| Beispiel: | |
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Äquivalenzumformung ist eine Umformung, die die Lösungsmenge einer Gleichung
nicht verändert. Erlaubt ist: |
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Nicht erlaubt bei einer Äquivalenzumformung sind:
Multiplikation mit Null, Division durch Null, sowie quadrieren beider Seiten.
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Applet
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Graphische Darstellung der Äquivalenz Bei diesem Applet handelt es sich um ein graphische Veranschaulichung der Tatsache, dass sich die Lösungsmenge einer Gleichung unter Äquivalenzumformungen nicht ändert. |
| Beispiel: | |
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| Beispiel: | |
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| Beispiel: | |
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| Beispiel: | |
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Die Variable u heißt Parameter oder Formvariable. Die Variable x ist die Lösungsvariable. Bestimmen Sie die Lösungsmenge in Abhängigkeit von u.
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![]() Die Lösung dieser Ungleichung ist ein Intervall. |
| Beispiel: | |
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| Merke | Wird bei der Äquivalenzumformung einer Ungleichung diese auf beiden Seiten mit einer negativen Zahl multipliziert oder durch eine negative Zahl dividiert, so dreht sich das Relationszeichen um. |